Tee ist ein Naturprodukt und reagiert empfindlich auf seine Umgebung. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann sein Aroma über viele Monate bewahren – und manche Sorten sogar gezielt reifen lassen.
Die vier Feinde des Tees
Licht
UV-Licht zersetzt Farb- und Aromastoffe. Glasdosen auf der Fensterbank sehen hübsch aus, sind aber denkbar ungeeignet. Besser: lichtundurchlässige Dosen aus Metall oder Keramik.
Sauerstoff
Je häufiger eine Packung geöffnet wird, desto schneller verliert der Inhalt an Frische. Größere Mengen teilen Sie am besten in kleinere Portionen auf.
Feuchtigkeit
Teeblätter sind hygroskopisch, ziehen also Wasser an. Lagern Sie Tee nicht direkt neben dem Wasserkocher oder Herd.
Fremdgerüche
Tee nimmt Gerüche leicht an. Halten Sie ihn fern von Gewürzen, Kaffee und stark duftenden Lebensmitteln.
Empfohlene Lagerdauer
- Grüntee: möglichst innerhalb von 6–12 Monaten genießen, angebrochen innerhalb weniger Wochen.
- Weißer Tee & Oolong: etwa 1–2 Jahre; gerösteter Oolong hält oft länger.
- Schwarztee: etwa 2 Jahre bei guter Lagerung.
- Pu-Erh: kann bei konstanter Temperatur und moderater Luftfeuchtigkeit über Jahre reifen.
Kühlschrank – ja oder nein? Nur für ungeöffnete, luftdicht verschlossene Grüntees. Nach der Entnahme die Packung erst auf Raumtemperatur kommen lassen, bevor sie geöffnet wird – sonst bildet sich Kondenswasser.
Fazit
Dunkel, trocken, luftdicht und geruchsneutral – mit diesen vier Grundsätzen bleibt Ihr Tee lange aromatisch. Wer zudem nur so viel kauft, wie er in absehbarer Zeit trinkt, genießt stets frische Blätter.